E'id-ul-Fitr (Ramadanfest)


Das dreitägige Fest des Fastenbrechens markiert das Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan. Es beginnt mit der Sichtung des Neumonds und der Abgabe einer Almosensteuer (arab. Zakat: „Reinigung“).

Am ersten Festtag kommen die Muslime in den frühen Morgenstunden zu einem Gemeinschaftsgebet in der Moschee zusammen. Danach ist es üblich, Festtagsgrüße auszusprechen und Verwandte und Bekannte zu Besuchen. Traditionell bekommen Kinder Süßigkeiten gereicht, weshalb das Fest auch oft „ Zuckerfest genannt wird“. Im Türkischen hingegen spricht man von Bayram. 

Zu beiden islamischen Festen bietet das Islamische Zentrum zwei bis drei aufeinander folgende Gebete an, um der großen Zahl der Gläubigen (etwa 10.000 Menschen pro Gebet) Platz bieten zu können. Die Predigten dazu finden immer auf Arabisch und Deutsch statt.